Halbwertszeit-Rechner
Berechnen Sie den Abbau von Wirkstoffen über die Zeit
Häufig gestellte Fragen
Die Halbwertszeit ist die Zeitspanne, in der die Konzentration eines Wirkstoffs auf die Hälfte ihres Ausgangswertes absinkt. Nach 2 Halbwertszeiten verbleiben 25%, nach 3 Halbwertszeiten 12,5% der Ausgangskonzentration.
Der Abbau folgt einer exponentiellen Funktion: N(t) = N0 x (1/2)^(t/t1/2). N0 ist die Anfangskonzentration, t die vergangene Zeit und t1/2 die Halbwertszeit. Nach etwa 5 Halbwertszeiten gilt ein Wirkstoff als praktisch abgebaut (unter 3,1%).
Die Halbwertszeit bestimmt, wie häufig ein Medikament eingenommen werden muss. Wirkstoffe mit kurzer Halbwertszeit müssen häufiger dosiert werden, solche mit langer Halbwertszeit seltener. Sie beeinflusst auch, wie lange Nebenwirkungen anhalten.
Leber- und Nierenfunktion, Alter, Gewicht, Genetik und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten können die Halbwertszeit verändern. Bei eingeschränkter Organfunktion kann der Abbau deutlich verlangsamt sein.